Häufig gestellte Fragen

Und die Antworten darauf

Seit Oktober 2017 hat der „Harvey Weinstein-Skandal“ die Debatte über sexuelle Übergriffe mittels des Hashtags #MeToo weltweite Aufmerksamkeit eingebracht. In Schweden hat dieses Thema besonders hohe Wellen geschlagen, und deshalb soll mit Juli 2018 ein „Einverständnis-Gesetz“ in Kraft treten. Dieses sieht vor, dass für einen sexuellen Kontakt aktiv um Erlaubnis gefragt werden muss bzw. haben die Sexualpartner ausdrücklich ihre Zustimmung dazu zugeben. Andernfalls droht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung, auch ohne erkennbare Auseinandersetzung oder Gewalt. Dies soll für unbekannte Paare aber auch für langjährige Beziehungen inklusive Ehen gelten und im gleichen Maße für hetero- oder homosexuelle Kontakte. Eine mündliche Genehmigung würde ausreichen. Wer jedoch sichergehen möchte, dokumentiert die Zustimmung nachhaltig. Daraus ist die Idee einer raschen, mobilen und flexiblen Dokumentationsmöglichkeit mittels einer App entstanden.

Schwedens Regierungschef sagt klar: „Sex muss freiwillig sein, und ist er nicht freiwillig, so ist er illegal!“ Es soll dabei zwischen fahrlässiger Vergewaltigung und fahrlässigem sexuellen Übergriff mit Haftstrafen bis zu vier Jahren unterschieden werden. Weiters hält er fest, dass mit dem Gesetz ein Umdenken der Männer erreicht werden soll.

Auch ohne gesetzliche Auflage wird bei Verwendung der App der Mann auf das Thema „sexueller Missbrauch“ sensibilisiert. Dadurch werden Impulse  für einen achtsameren und respektvolleren Umgang mit Frauen bei sexuellen Initiativen gesetzt. Die Einforderung einer klaren Zustimmung soll die Frau vor bösen Überraschungen schützen.

Durch die Verwendung der App hat der Mann die Sicherheit, dass die Frau tatsächlich auch Sex haben möchte und nicht vielleicht ein Missverständnis vorliegt. Zusätzlich könnte die App spielerisch als Flirtinstrument eingesetzt werden.

Auf jeden Fall ist das möglich. Ein „Nein“ ist ein „Nein“ zu jeder Zeit.

Leider wird kein Gesetz und keine App sexuelle Triebtäter verhindern können. Jedoch können bei Verwendung der App fahrlässige sexuelle Übergriffe aufgrund falsch verstandener Signale definitiv reduziert werden.

Unabhängig der gewählten Methode zur Zustimmung, wird diese ausschließlich am eigenen Device gespeichert. Falls gewünscht, kann die Dokumentation auch verschlüsselt an eine vom anderen Partner definierte Email-Adresse weitergeleitet werden.

Die „Iwilll-App“ bietet auch die Möglichkeit von sozialen und romantischen Interaktionen. Deshalb sind noch die folgenden Abfrage- bzw. Bestätigungsmöglichkeiten integriert:

  • Freundschaftsanfrage
  • Beziehungsanfrage
  • Verlobung – Heiratsantrag und Annahme des Antrags

Diese zusätzlichen Varianten können im Gegensatz zum „Einverständnis zum Geschlechtsverkehr“ auch in Social Media Plattformen gepostet werden.

How

it works

Die Funktion der I Willl App ist sehr einfach!
Finde heraus, wie es funktioniert.

You get the I willl app
on the App Store and on Google Play.

 

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